Ratgeber
Was kostet ein Umzug?
Die Kosten hängen vor allem vom Umzugsvolumen, der Entfernung, den Etagen und dem Zeitaufwand ab. Eine feste Zahl ohne Angaben zur Wohnung ist deshalb Kaffeesatzleserei. Belastbar wird ein Preis erst, wenn das Umzugsgut erfasst ist.
Wovon die Kosten abhängen
Umzugsvolumen
Je mehr Möbel und Kartons, desto mehr Fahrzeugraum, Personal und Zeit. Das Volumen ist der größte Einzelfaktor. Volumen berechnen
Entfernung und Fahrzeit
Anfahrt, Strecke und Rückfahrt zählen zur Arbeitszeit. Bei langen Strecken kommen Übernachtung oder ein zweiter Tag in Frage.
Etage und Aufzug
Ohne Aufzug wird jedes Stockwerk zur Zusatzarbeit. Ein enges Treppenhaus oder ein kleiner Aufzug machen sperrige Möbel aufwendiger.
Laufweg und Halteverbot
Muss der Wagen weit entfernt halten oder fehlt der Platz vor dem Haus, steigt der Aufwand. Ein Halteverbot beantragen Sie bei der Stadt, meist einige Wochen vorher.
Zusatzleistungen
Ab- und Aufbau von Möbeln und Küche, Packservice, Lampen, Entsorgung oder Einlagerung kosten extra.
Termin
Monatsenden, Freitage und Ferien sind gefragt. Ein flexibler Termin unter der Woche kann den Preis senken.
Wie Umzugsfirmen kalkulieren
Die meisten Angebote setzen sich aus denselben Bausteinen zusammen: Personal mal Arbeitsstunden, Fahrzeug und Anfahrt, Material und Zusatzleistungen. Manche Firmen nennen einen Festpreis, andere einen Stundensatz, idealerweise mit Obergrenze. Wichtig ist, dass das Angebot festhält, von welchem Umzugsgut es ausgeht.
Einen Preis rechnet Umzugsscan nicht. Die Aufnahme liefert aber genau die Mengen, auf denen ein Angebot beruht: Volumen, Kartons, Gewicht, Etage und Laufweg.
Warum Angebote so verschieden sind
Wer drei Angebote einholt, bekommt oft drei verschiedene Annahmen: andere Kubikmeter, andere Etagen, andere Leistungen. Dann ist der Preis nicht vergleichbar, nur die Zahl unter dem Strich. Erst wenn alle Firmen vom gleichen Umzugsgut ausgehen, sagt der Preisunterschied etwas über die Firma. So vergleichen Sie Umzugsangebote richtig
So sparen Sie, ohne zu riskieren
- Vorher ausmisten: Jeder Kubikmeter weniger spart Fahrzeugraum und Arbeitszeit.
- Kartons selbst packen und rechtzeitig fertig sein.
- Termin flexibel halten, wenn es geht.
- Halteverbot früh beantragen, damit der Wagen vor der Tür steht.
- Angebote auf gleicher Grundlage einholen, nicht nur den niedrigsten Preis nehmen.
Besichtigung oder Fotos?
Statt jeder Firma einen Besichtigungstermin zu geben, nehmen Sie Ihre Wohnung einmal mit dem Handy auf. Das PDF mit Räumen, Möbeln, Kartonzahl und Fotos schicken Sie an mehrere Firmen. Mehr zur Besichtigung per Foto
Häufige Fragen zu den Umzugskosten
Was kostet ein Umzug?
Das hängt vor allem von Umzugsvolumen, Entfernung, Etagen, Laufwegen und Zeitaufwand ab. Feste Preise nennt kein seriöser Anbieter ohne Angaben zur Wohnung; belastbar wird ein Angebot erst mit einer Aufnahme des Umzugsguts.
Wie berechnet eine Umzugsfirma den Preis?
Meist aus Personal mal Stunden, dem Fahrzeug samt Anfahrt, Material wie Kartons und möglichen Zusatzleistungen wie Montage, Packservice oder Halteverbot. Manche Firmen nennen einen Festpreis, andere einen Stundensatz mit Obergrenze.
Warum unterscheiden sich Umzugsangebote so stark?
Oft gehen Firmen von unterschiedlichem Umzugsvolumen, Etagen oder Leistungen aus. Sind die Grundlagen gleich, liegen die Angebote meist deutlich näher beieinander.
Wie kann ich beim Umzug sparen?
Vorher ausmisten, Kartons selbst packen, einen flexiblen Termin wählen, das Halteverbot früh beantragen und Angebote auf gleicher Grundlage einholen.
Konkrete Preise nennen wir bewusst nicht: Sie schwanken je nach Region, Firma und Termin stark. Umzugsscan berechnet keinen Preis.